Multimodale Schmerztherapie

Seit Oktober 2015 bildet die Klinik am Kasinopark zusammen mit dem Klinikum Osnabrück ein gemeinsames überregionales Schmerzzentrum. In enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit allen anderen Fachabteilungen des Klinikums Osnabrück und der Klinik am Kasinopark, werden Patienten an beiden Standorten durch den akuten Schmerzdienst, die Konsiliartätigkeit sowie die Behandlung in der Schmerzambulanz betreut.

Am Standort Georgsmarienhütte bietet die Klinik am Kasinopark darüber hinaus für Patienten mit chronischen Schmerzen die stationär durchgeführte multimodale Schmerztherapie an. Sie dient der Behandlung chronischer bzw. chronisch wiederkehrender Schmerzen. Die multimodale Schmerztherapie sollte dann durchgeführt werden, wenn sich die Schmerzsymptomatik und Lebensqualität trotz ambulanter Behandlung nicht verbessern. Als leitende Ärztin fungiert die Fachärztin für Anästhesiologie Frau Ines Hufnagel; sie führt die Weiterbildungsberechtigung „Spezielle Schmerztherapie“.

Bei chronischen Schmerzen handelt es sich um Schmerzen, die über einen längeren Zeitraum bestehen – sechs Monate oder länger, ohne dass (noch) eine organische Ursache vorliegen muss. Spätestens dann hat sich eine eigenständige Erkrankung entwickelt: Die Schmerzkrankheit. Chronische Schmerzen können aus akuten Schmerzen entstanden sein. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass akute Schmerzen so gut wie möglich behandelt werden. Ursächlich für den chronischen Schmerz können aber auch eine fortschreitende Erkrankung oder psychische Belastungen sein. Gleichgültig welche Ursache letzten Endes für die Entstehung und Chronifizierung von Schmerzen verantwortlich ist: Eine Schmerztherapie sollte durchgeführt werden, um die Lebensqualität zu verbessern und die Folgen der Schmerzen zu verringern bzw. zu verhindern.

Die stationäre multimodale Schmerztherapie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Zu ihnen gehört u. a. die Physiotherapie. Sie dient dazu, die körperlichen Funktionen zu verbessern, die physische Belastbarkeit der Patienten zu steigern und eine Verbesserung der Körperwahrnehmung zu erreichen. Als weiterer Baustein dient die Psychotherapie. Mit ihrer Hilfe lassen sich Strategien zur Schmerzbewältigung erlernen und der Umgang mit Schmerzen verbessern. Zusätzlich kann auch eine Veränderung der medikamentösen Therapie notwendig sein.

All diese Faktoren werden in der stationären multimodalen Schmerztherapie berücksichtigt und in einem individuell erstellten Behandlungsplan, bestehend aus Gruppen- und Einzeltherapien, umgesetzt. Ziel der 14-tägigen stationären multimodalen Schmerztherapie ist die Verbesserung der Lebensqualität.

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